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Die Geschichte der Mädler-PassageDie Mädlerpassage ist ein in der Innenstadt von Leipzig (Grimmaische Straße/Neumarkt) gelegener überdachter Einzelhandels-, Restaurations- und Dienstleistungskomplex und zugleich eine der wenigen vollständig erhaltenen und prachtvollsten Ladenpassagen der Messestadt.
Zwei fortschrittliche Leipziger Geschäftsmänner haben die Geschichte der Mädler-Passage maßgeblich geprägt und sie weltberühmt gemacht: Dr. Heinrich Stromer von Auerbach und Anton Mädler.
Die Mädlerpassage wurde 1912-1914 von dem Kaufmann Anton Mädler als Messehaus erbaut.
Am 1. Januar 1911 erwarb Kommerzienrat Anton Mädler (1864-1925), Inhaber der Koffer- und Taschenfabrik Moritz Mädler, den gesamten Häuserkomplex "Auerbachs Hof" und kaufte angrenzende Grundstücke dazu. Dann schrieb er einen Wettbewerb zwischen fünf Leipziger Architekten aus. Theodor Kösser, seines Zeichens Königlich-Sächsischer Baurat, ging daraus als Sieger hervor. Am 12. Dezember 1911 wurde der Bauantrag gestellt. Als die Baupläne Mädlers bekannt wurden, erhoben sich weltweit Stimmen, den "Auerbachs Keller" zu erhalten. Dieser ließ sämtliche Gebäude abreißen und von 1912 bis 1914 das Messehaus Mädler-Passage nach Plänen des Architekten Theodor Kösser errichten. Mädler erwies sich als Idealist und scheute weder Kosten noch Mühen, um das durch Goethes Faust weltberühmt gewordene Lokal in den Bau mit einzubeziehen und noch zu vergrößern. Quellen
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